Am Samstag, den 5. Oktober ging es um 7:00 Uhr in Rathenow und gegen neun vom Flughafen Tegel los,  mit entsprechender medizinischer, alkoholischer Unterstützung und Ohrstöpseln. Unser Hotel „Domizil“ war von der Lage her super ausgewählt, denn es war direkt im Zentrum neben dem Stephansdom, den wir noch am ersten Nachmittag per Fuß auf 343 Stufen (67m Höhe) erklommen haben. Wir hatten ganz schön zu tun, denn es ging immer im Kreis (Drehwurmgefahr!), herunter ging wesentlich besser. Beim zweiten Mal nahmen wir lieber den Fahrstuhl. Der Blick über die Stadt war faszinierend.

der Stephansdom Blick vom Dom oben

Dann mussten wir uns belohnen und gingen ins Kaffeehaus „Dehmel“ auf dem Kohlmarkt. Das ist so begehrt, dass wir echt eine halbe Stunde anstehen mussten. Aber es hat sich gelohnt. Dann wanderten wir durch die Stadt und blieben in einem Steinway–Laden hängen. Eine Klavierbauerin, die echte Steinway-Flügel baut, erklärte uns Klangentstehung und v.a.m.  Der preiswerteste Steinway, der dort stand, kostete 89.000 €.

im Kaffeehaus Dehmel Klavierstimmer und -bauer

Zum Abendessen gab´s natürlich Wiener Schnitzel (für einige). Whiskytrinker aufgepasst: 0,4 cl kosteten in einem äußerst leeren Pup mal schlappe 16,00 €. Da genossen wir dann lieber unser Ritual des “Absackers“ auf dem Zimmer, wie an jedem weiteren Abend. Sehr empfehlenswert für die Erkundung der Stadt waren die Touren mit den Hop on-Hop off- Bussen, auch „Hip-Hop“ genannt von Pucki. Als wirklich einmal sehenswert empfanden wir den Besuch des Hundertwasserhauses. Dort erlebten wir etwas sehr Sonderbares. Stellt euch vor: Wir saßen am Fuße des Hundertwasserhauses im Cafe´. Einige Leute betraten es und wir staunten nicht schlecht, es waren Rathenower. Komisch! Zur selben Zeit am selben Ort und wir kannten sie auch noch (Berufskollegin). Die Welt wird regiert von Zufällen!

das Hundertwasserhaus und drin

Auch interessant war die Ankeruhr, die mittags um 12:00 Uhr mit einem Schauspiel aufwartet. Zwölf wichtige Gestalten der Wiener Geschichte wandern zur Musik und zum Glockenschlag. Weit außerhalb von Wien fanden wir am Montag den Harley-Dealer und stellten fest, dass er jahrelang in Mecklenburg gearbeitet hat. Um unser Nahverkehrsticket richtig zu nutzen sind wir mit allen Verkehrsmittel gefahren. Vom Dealer aus sind wir dann zum Prater und eine Runde  mit der weltberühmten „Der dritte Mann – Gondel“ gefahren. In der Dämmerung ging´s dann weiter in einen Außenbezirk, nach Grinzing zum Heurigenwirt. Bei deftiger Kost, Heurigem vom letzten Jahr ;-), Obstler und uriger Livemusik (Geige und Quetschkomode) hielten wir es bis zur letzten Bahn aus.

die Ankeruhr beim Dealer das Riesenrad im Prater

Der Tag danach: Alle waren fit außer Einer! Pünktlich ging`s dann zum Flughafen und von Berlin nach Hause. Eine lustige und interessante Reise ging leider zu Ende. Mit Kaffee und Kuchen beendeten wir bei Pucki und Andreas unseren Kurztrip.

Nächstes Jahr wieder

geschrieben, wie erlebt: Conny

Mehr Fotos gibt’s in der Galerie.

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