Meine Tour 2026 durch Portugal mit East Ride Tours

Vom 25.Mai bis zum 2.Juni war ich in diesem Jahr wieder mit East Ride Tours unterwegs. Diesmal ging es nach Portugal.
Die Truppe bestand aus 7 Frauen und 11 Männern, wobei 2 der Frauen selbst gefahren sind. Und dann waren natürlich auch noch unsere Tourgides Dani und Micha dabei. Außer mir waren alle anderen aus Sachsen und Sachsen-Anhalt. Die Anreise zu unserem Startpunkt in Porto haben wir lieber mit dem Flugzeug gemacht. Die 14 Mopeds, die den Weg dorthin in zwei Transportern gut überstanden hatten, haben uns in der Tiefgarage im Hotel in der Nähe des Flughafens erwartet.
Am Abend waren wir dann noch in der Innenstadt. Am Doro, der Fluß, der durch Porto fließt und dann in den Atlantik mündet, haben wir den Tag bei einigen Kaltgetränken und leckerem Essen ausklingen lassen.

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Tag 2
Am nächsten Morgen sind wir dann nach Freixo De Espada a Cinta gestartet. Die Tour führte zu großen Teilen in der Nähe des Doro entlang. Mir sagte der Fluss vorher gar nichts – die Elbe sieht dagegen aber wie ein Bach aus. Im Flusstal wird sehr viel Wein angebaut, unter anderem kommt auch der „Sandeman“-Sherry von hier. Die Landschaft wurde bergiger und die Straßen dementsprechend kurviger. Am Ziel erwartete uns ein schönes kleines Hotel mit einem Pool mit wunderbarer Aussicht.

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Tag 3
Unser nächstes Ziel war Manteigas. Zuerst ging es Richtung Osten. Auf der anderen Seite des Flusses war dann schon Spanien.

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Danach führte uns Dani nach Süden in Richtung des Naturparks Serra da Estrela. Auf dem Weg dorthin machten wir einen kurzen Stopp beim Castelo de Linhares da Beira, einer Burganlage aus dem 11.Jh auf etwa 820m.

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Danach ging es rauf auf den Torre, der mit 1993m höchste Berg auf dem portugiesischen Festland. Das ist aber eher eine Kuppe in einer Hügellandschaft als ein „richtiger“ Berggipfel. Dort gibt es auch das einzige Skigebiet von Portugal.

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Die Abfahrt vom Berg nach Manteigas, vorbei an einem übrig gebliebenen Schneerest, ist ein absolutes Eldorado für Fans von Kurven und Serpentinen.

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Tag 4
Der nächste Tag führte uns nach Zentral-Portugal – nach Vila de Rei.
Es war eine sehr heiße Tour bei bis zu 37°C. Es ging teilweise durch eine bergige von absichtlich herbeigeführten Waldbränden gekennzeichnete Landschaft. Wir hatten uns schon auf ein Bad im Pool gefreut, aber der wurde leider nach Bauarbeiten gerade erst wieder befüllt. Die Hotelmitarbeiter haben aber dafür gesorgt, dass für den Einkehrschwung genügend Bier herangeschafft wurde. Die Etappe haben wir dann mit einem sehr guten Abendessen abgeschlossen.

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Tag 5
Für den nächsten Tag stand eine lange Etappe nach Albufeira an der Algarve im äußersten Süden Portugals an. Da es aus den Bergen raus ging, die Gegend immer Flacher wurde und wir einiges an Strecke schaffen wollten, sind wir auch einige Kilometer Autobahn gefahren. In Albufeira sind waren wir im „Porto Bay Blue Ocean“ untergebracht. Das ist eine sehr große Anlage direkt am Atlantik. Es liegt allerdings einige Meter auf einer Klippe über dem Wasser, so dass es keinen direkten Zugang zu Wasser gibt. Der kürzeste Weg führt über Treppen und eine anstrengende Kletterpartie über herumliegende Felsbrocken zum Strand. Die Strömung im Wasser ist, wie im Atlantik meistens, mit unserer Ostsee überhaupt nicht zu vergleichen.

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Tag 6
Für den Samstag, den 30.5., war für die, die nicht den Tag am Strand oder im Hotel relaxen wollten, eine Tour zum Cabo de São Vicente geplant. Nach einem Stopp beim örtlichen Dealer ging es zur Südwestspitze des europäischen Festlandes, auf einer Steilküste etwa 70m über dem Wasser.

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Es gibt hier seit 1996 die „letzte Bratwurst vor Amerika“. Man hat die Wahl zwischen echter Thüringer oder Nürnberger Bratwurst und bekommt auch noch ein Zertifikat über den Besuch „am Ende der Welt“.

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Der Leuchtturm am Cabo de São Vicente gilt als der lichtstärkste in Europa. Sein Lichtkegel soll etwa 60km weit auf den Atlantik reichen.

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Danach ging es wieder zurück nach Albufeira.

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Tag 7
Am Sonntag sind wir nach Lissabon gestartet. In Vila Nova de Milfontes an der Mündung des Rio Mira gab es ein leckeres Mittagessen und einen Fotostopp an der Statue des „Erzengels“. Der Künstler beschreibt das Werk als eine Warnung an einen Planeten, der sich auflöst und schmilzt.

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Danach sind wir nach Lissabon gefahren. Hier haben wir das erste Mal Stop-and-Go gehabt. Ansonsten war das Fahren auf den Straßen sehr entspannt. Die Qualität der Straßen in Portugal ist überall sehr gut und es gibt kaum Verkehr außerhalb der großen Städte. In der Hauptstadt hatte Dani für uns im 5-Sterne-Hotel „Dom Pedro“ reserviert – hier hat das Bier entsprechend auch 8€ gekostet (mehr als den Einkehrschwung wollten wir uns deshalb dort nicht gönnen).
Nach einem guten Abendessen (ausnahmsweise diesmal bei einem Italiener) ging auch dieser Tag sehr schön zu Ende.

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Tag 8
Am Morgen sind wir zu unserer letzten Etappe gestartet.
Der erste Zwischenstopp war der westlichste Punkt von Festland-Europa, das Cabo da Roca.
Von dort ging es nach Nazaré. Der Ort ist für seine „Monsterwellen“ bekannt, die sich durch die Form des Meeresbodens und die Strömungen zu bestimmten Jahreszeiten bilden. Die höchste „gerittene“ Welle soll 2024 bei 28,5m gelegen haben – das ist aber wohl noch nicht offiziell bestätigt. Bei unserem Besuch glich die Wasseroberfläche aber eher einem Billardtisch.
Nach 2151km kam ich wieder im Hotel am Flughafen Porto an.

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Da die Teilnehmer, die über Berlin fliegen wollten, am letzten Tag noch jede Menge Zeit hatten, haben wir einen Ausflug in die Innenstadt gemacht. Eine Bootstour auf dem Doro unter den 5 Brücken der Stadt hindurch musste es auch noch sein, bevor das Flugzeug in die Heimat abgehoben hat.

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Der Rückflug hat gut geklappt und die Rückfahrt vom BER mit dem Auto war problemlos, so dass ich gegen 2 Uhr früh am nächsten Tag zu Hause war.

Fazit
Es war wieder eine geile Tour die East Ride Tours, insbesondere Dani und Micha, organisiert haben. Dani war der perfekte Tourgide und Road-Captain, der die richtige Strecke und tolle Hotels gefunden hat. Micha hat im Begleitfahrzeug dafür gesorgt, dass unser Gepäck von A nach B kommt und uns die Sicherheit gegeben, falls etwas kaputt gehen sollte, dass eine Transportmöglichkeit besteht. Es ist zum Glück nichts passiert, die Mopeds und alle Teilnehmer haben die Tour unversehrt überstanden.
Micha hat unterwegs mit seiner Drohne auch geile Videos von der Tour gemacht. Das Wetter war super – teilweise schon fast zu warm. Die Straßen, die Hotels, die Leute – es hat alles gepasst. Portugal ist auf jeden Fall eine Reise wert und ich freue mich schon auf meine nächste Tour.

geschrieben wie erlebt: Norbert

Ein paar Fotos gibt es in der Galerie

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