Treffen von Membern des Müritz Chapters mit Membern vom Elbe-Börde Chapter

In den letzten Jahren verstärkte die HOG ihre Bemühungen, alle Chapter einem Dealer zu unterstellen. Was nach Kündigung unseres Dealers durch Harley-Davidson Mitte der 2000er Jahre knapp 20 Jahre gut funktionierte, wurde infrage gestellt und mit der zwangsweisen Schließung unseres Chapter gedroht. Mit Arne Engel, dem HD-Dealer in Magdeburg, fanden wir 2023 einen für uns sehr gut zu akzeptierenden Sponsoring Dealer unseres Chapters. Die Probleme sollten nun ausgeräumt sein.
Nun gab es die Idee, mit dem Elbe-Börde Chapter aus Magdeburg ein paar gemeinsame Tage zu verbringen, so dass sich die Member der beiden Chapter des gleichen Dealers besser kennenlernen würden. Die Magdeburger äußerten den Wunsch, diese Veranstaltung in der Müritzregion stattfinden zu lassen. Wir planten also ein durch den Feiertag des 1. Mais verlängertes Wochenende in dem uns sehr gut bekannten Camping- und Ferienpark Havelberge am Woblitzsee. Der größte Teil unseres Chapters startete am 01.05. im Havelland.

auf dem Weg nach Neuglobsow am Stechlinsee auf dem Weg nach Neuglobsow am Stechlinsee auf dem Weg nach Neuglobsow am Stechlinsee

Auf dem Weg nach Wesenberg über Nebenstraßen pausierten wir beim Fischer in Neuglobsow am wunderschönen Stechlinsee. Eine Delikatesse ist hier die Stechlin-Maräne.

beim Fischer am Stechlinsee beim Fischer am Stechlinsee

Nach unserer Ankunft im Camping- und Ferienpark Havelberge am Woblitzsee und einem Einkehrschwung in der Gaststätte des Parks bezogen wir unsere Ferienhäuser und lernten am Abend schon einige Magdeburger Member bei einem Umtrunk kennen.

erster Abend im Ferienpark mit Grillen und ... erster Abend im Ferienpark mit Grillen und ... erster Abend im Ferienpark mit Grillen und ...

An den nächsten drei Tagen unternahmen wir gemeinsame Ausfahrten in der Müritzregion. Am Donnerstag starteten wir in Richtung Westen, zunächst zum Bärenwald Müritz bei Stuer, dem mit einer Fläche von 160.000 m2 größten Bärenschutzzentrum Westeuropas. Hier im Bärenwald leben derzeit 13 Braunbären, die allesamt aus privaten Haushalten, Zirkussen und Zoos gerettet wurden. Ein Auswildern ehemals in Gefangenschaft lebender Bären ist nicht möglich.

am Donnerstag geht es zunächst in den Bärenpark bei Stuer am Donnerstag geht es zunächst in den Bärenpark bei Stuer am Donnerstag geht es zunächst in den Bärenpark bei Stuer

Es ging weiter Richtung Norden durch Plau am See, über Alt Schwerin und durch Malchow, über die Drehbrücke, die Altstadtinsel und den Damm in Richtung Westseite der Müritz zum Hafen nach Sietow.

und weiter um den Plauer See und weiter um den Plauer See und weiter um den Plauer See

Hier war eine Pause mit Foto und Fischbrötchen angesagt.

am Westüfer der Müritz an der Marina in Sietow

Die letzte Station an diesem Tag war dann unser Stützpunkt in Zepkow bei unserem Member Specki. Unser „Suppenrusse“ hatte Gulasch in der Gulaschkanone, dem Anhänger seine Molotov, vorbereitet.

bei Specki bei Specki

Danach fuhren wir zurück in den Campingpark. Nach dem üblichen Einkehrschwung wurde es abends wieder an unseren Häusern gemeinsam gemütlich.

zurück zum Park zurück zum Park

Am Freitag fuhren wir nach Osten zur Feldberger Seenlandschaft mit dem Ziel Schloss Boitzenburg. Am Marstall hatten wir uns den Parkplatz für unsere Bikes reservieren lassen. Wir genossen die Produkte traditionsreicher Handwerkskunst aus Schokoladenmanufaktur, Tortenmanufaktur, Kaffeerösterei, Eismanufaktur und Brauhaus.

am Freitag Tour ins Feldberger Land am Freitag Tour ins Feldberger Land am Freitag Tour ins Feldberger Land

Vor dem Schloss machten wir ein paar Gruppenbilder.

am Schloss Boitzenburg am Schloss Boitzenburg

Zurück ging es über die Flößerstadt Lychen und Fürstenberg durch Wälder und entlang der idyllischen Gewässer.

zurück in den Park zurück in den Park zurück in den Park

Zurück im Park wieder Einkehrschwung, Essen, abends gemütliches Beisammensein….

abends wieder Party abends wieder Party abends wieder Party

Am Samstag die letzte Ausfahrt, heute nach Norden, zunächst mit Stopp in Ankershagen. Hier hatte Heinrich Schliemann einen Teil seiner Kindheit verbracht. Später erlangte er als erfolgreicher Kaufmann, der weltweit agierte, ein sehr großes Vermögen. Mit fast 50 begann er seine archäologische Tätigkeit und entdecke, geleitet von den epischen Werken Homers „Ilias“ und „Odyssee“, das bronzezeitliche Troja auf dem Hisarlik Tepe in der heutigen Türkei.

Samstagtour, zunächst ins Schliemann-Museum nach Ankershagen Samstagtour, zunächst ins Schliemann-Museum nach Ankershagen Samstagtour, zunächst ins Schliemann-Museum nach Ankershagen

Auf dem Gelände des Schliemann Museums in Ankershagen wurde deshalb ein hölzernes Pferd errichtet.

am Trojanischen Pferd

Von Ankershagen aus fuhren wir weiter nach Norden, durchquerten die Reuterstadt Stavenhagen und besuchten die fast 1.000-jährigen Eichen bei Ivenack. „Diese Bezeichnung bezieht sich insbesondere auf die älteste und mächtigste Eiche, die „Große Eiche“ genannt wird. Sie ist 32 Meter hoch und hat ein Holzvolumen von 140 Festmetern. Damit ist sie die größte und mächtigste noch lebende Eiche Europas, das größte Lebewesen Deutschlands und die größte lebende Stieleiche der Welt.“ (aus Wikipedia)
Bei unserem kurzen Halt im Park konnten wir natürlich nicht alles Sehenswerte würdigen. Sicher werden einige das Gelände mit dem Tierpark und dem Baumkronenpfad ein weiteres Mal besuchen.

bei den 1000-jährigen Eichen die größte und mächtigste noch lebende Eiche Europas, das größte Lebewesen Deutschlands und die größte lebende Stieleiche der Welt bei den 1000-jährigen Eichen

Weiter geht es nach Süden an das Nordufer der Müritz, also auf nach Waren an die Binnenmüritz. Wir hatten uns beim Müritzfischer im Fischerhof angemeldet. Der Empfang war freundlich. Unsere Moppeds durften wir direkt auf seinem Gelände parken. Es gab lecker Fischbrötchen, na klar.

beim Müritzfischer in Waren beim Müritzfischer in Waren beim Müritzfischer in Waren

Danach wieder am Westufer der Müritz entlang nach Süden, über Röbel noch einmal nach Zepkow zu Specki und seiner Frau Gerlinde. Wir wurden heute mit einer deftigen Bikerpfanne verwöhnt…

wieder bei Specki wieder bei Specki wieder bei Specki

Beim Einkehrschwung im Campingpark erwartete uns heute Lilly, eine unserer Lieblingskellnerinnen ehemals aus Madagaskar, die uns des Öfteren mit ihrem Gesang beeindruckt hatte.

zurück in den Park
wir treffen Lilly

Unser letzter Abend im Campingpark war noch einmal feuchtfröhlich und wir vereinbarten, ein ähnliches Treffen zu wiederholen.

letzter Abend letzter Abend

geschrieben wie erlebt: Andreas

Ein paar Fotos gibt es in der Galerie

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