22. European Bike Week

Da ich im vergangenen Jahr Blut lecken durfte, ging es am Samstag mit noch mehr Vorfreude auf zur 22. European Bike Week nach Faak am See. 8 Maschinen starteten bei perfektem Wetter Richtung Kärnten.

Treffen in Rthenow Pause

Schnell waren wir uns einig, dass die erste Etappe wieder bis nach Burghausen gehen sollte. Die Aussicht auf die längste Burg der Welt konnten wir diesmal ohne Regen genießen. Übernachtet haben wir wieder in der Bayrischen Alm - immer noch im Besitz der Australien Auswanderer.

vor der längsten Burg der Welt in Burghausen vor der längsten Burg der Welt in Burghausen

Am nächsten Morgen ging´s über die Tauern Autobahn bis zum Faaker See - leider nicht wie von Andreas vorgeschlagen über den Großglockner, dafür auf direktem Weg zur Eisen Harley von Faak. Hier und Jetzt wollte sich Andreas mit seiner Pucki verloben - was für eien klasse Idee bei traumhafter Bikerkulisse und mit Sicherheit sehr überraschend für unsere Pucki nach fast 20 jähriger Beziehung :-). 

vor der Eisenharley in Faak und sie hat "Ja" gesagt unser Domizil in Seeleitn direkt am Faaker See

Bei herrlichstem Wetter sprangen wir unmittelbar nach dem Beziehen unserer Apartments in das türkisblaue, glasklare Wasser des Faaker See´s.
Den Abend genossen wir beim Arneitz mit AC/DC Mucke der Mädelsband “SHE´S GOT BALLS”, die wir auch schon bei den Welfen live gesehen hatten. Klasse Musik, lockere Stimmung und zum late night Abendbrot gab es lecker Pizza mit “Rindschweinwurst” und anderen herzhaften Zutaten.

"unser" Steg “SHE´S GOT BALLS”

Der Montag schien nicht durchweg trocken zu bleiben, trotzdem zog es uns auf die Moppeds zur Wörtherseeumrundung. Erster Stopp wieder vor dem Casino in Velden. Beate und Max, diesmal auch mit 2 Streetbobs in Faak, holten wir in Ledenitzen ab. In Velden gesellten sich noch Karin und Uwe dazu - so dass wir mit 12 Maschinen bei einsetzendem Regen die Tour fortsetzten. Der Regen wurde schlimmer, und wir kehrten klitschnass zum Kaiserschmarrn im Seerestaurant des Strandhotels Sille in Reifnitz ein. Gefühlt schmeckte es letztes Jahr bei herrlichstem Sonnenschein und klasse Ausblick besser - aber wenigstens konnten wir etwas unsere Sachen trocknen.

Umrundung des Wörthersees in Reifnitz

Den Abend spielte “Strongbow” eher mittelmäßig gute Musik, so dass die wenigen Verbliebenen sich dem Jacky hingaben.

abends beim Arneitz sie blieben bis zuletzt

Der Dienstag überraschte mit einem sonnigen Morgen, badewilligen Frühaufstehern und wir starteten zur 3-Länder-Tour durch das Rosental über den Loiblpass nach Slowenien, rauf auf die Burg Bled. Der Ausblick war faszinierend, gab uns einige Rätsel auf und ließ uns ein, zwei Stunden dort verweilen. An Tarvisio in Italien vorbei, ohne am Ledermarkt anzuhalten, ging´s zurück nach Österreich und rauf zur Burgruine Landskron. Es gab so viele Maschinen zu sehen, dass wir fast vergaßen, den prachtvollen Ausblick auf die Gebirgskette der Karawanken, das Villacher Talbecken und den Ossiacher See zu genießen - dafür genossen wir das üppige Eis....

auf der Burg in Bled auf der Burg in Bled auf der Burg in Bled

Auf der Rücktour erkundeten wir das Harley Eventgelände und holten das bestellte Banner im HOG Zelt ab - beides sorgte für einiges staunen.

 

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im Harley Village das von der HOG erhaltene "Banner"

Stahlzeit beim Arneitz war ein Muss - leider nicht mit der besten Sicht auf die Bühne, was wir am Donnerstag unbedingt verbessern wollten.
Mittwoch nun endlich zum Großglockner. Ab Mallnitz ging es mit dem Auto-Zug durch den Tunnel ins Gasteinertal und über Fusch an der Hochalpenstraße rauf zur Edelweißspitze auf 2571 m.

mit dem Zug durch die Tauern auf der Efelweißspitze

Die Kaiser-Franz-Josefs-Höhe bietet den wohl besten Blick zum höchsten Berg Österreichs. Murmeltiere stahlen ihm aber die Aufmerksamkeit unserer Frauen, zumal der traurige Rest des Gletschers recht überschaubar war. Auf der Rücktour machten wir einen kleinen Schlenker nach Obervellach und dann zurück in unser Hoteldorf Seeleitn. Nach einem ausgiebigen Einkehrschwung mit lecker Single Malt schauten wir uns noch die Band Mallet an und durften vom Arneitzkoch persönlich gereichte, bei Niedrigtemperatur gegarte, Rippchen genießen - klasse.

auf der kaiser Franz Josefs Höhe mit Blick ein den Großglockner Faak-2019-24 im Süden wieder bergab

Am Donnerstagmorgen erschwammen Heidi und Frank die HARLEYWOOD-Insel. Es versprach also ein herrlicher Tag zu werden und wir starteten zu einer Tour durchs Gurktal.

früh noch baden Treffen mit Beate, Nax, Karin und Uwe

In Ledenitzen trafen wir uns mit Beate und Max und cruisten dann durch wunderschöne Landschaften bei perfektem Mopedwetter über Rosegg am Wörthersee vorbei, entlang kleiner Nebenstraßen rauf nach Pisweg.

auf zum Gurktal Kaffeepause

Ein Paar Bergabkehren später gönnten wir uns ein Eis am Dom zu Gurk und fuhren dann über die Gurktalstraße zurück nach Faak, um diesmal etwas früher einen Platz mit guter Sicht zur Bühne zu bekommen - Stahlzeit versprach uns ein paar neue Titel aufzulegen. Es wurde so voll, dass wir selbst 15 m ab von der Bühne kaum etwas sahen. Obwohl die Playlist die gleichen von Rammstein eingekauften Titel inkl. Zugabe vom Dienstag enthielten, war es trotzdem sehens- und hörenswert.

in Gurk Stahlzeit

Am Freitag, unserem letzten Tag in Faak, wollten wir das Festgelände erkunden und vielleicht noch den Klängen vom Professor Washboard und Martin Friedenstab lauschen. Für einige begann der Tag mit dem morgendlichen Bad im See bei noch recht gutem Wetter. Es wurde zusehends schlechter, so dass wir uns erstklassige Regencapes besorgen mussten um wenigstens noch etwas über das Gelände bummeln zu können. Im H.O.G. Merchandise Bereich bekamen wir Zutrittsverbot, was uns sehr ärgerte, zumal wir die neuen, reflektierenden Patches kaufen wollten. Am Taschenstand von AGM wurden wir wesentlich freundlicher mit einem frischen Bier begrüßt, plauschten mit Adam und vertieften die Befestigungstechnik der Taschen.

Abends schauten wir noch kurz im Arneitz Showtent vorbei um die Monroes zu hören.

am Freitag Regen am Stand von AGM Monroes

Da alle WetterApps gen Heimat ziehenden Dauerregen für Samstag und Sonntag ankündigten, entschieden wir uns, dem schlechten Wetter vorausfahrend, schon am Samstagmorgen in Faak aufzubrechen.

Packen Übernachtung in Schleiz

Wir starteten in Regensachen und schafften es erst in Regensburg die Schlechtwetterfront hinter uns zu lassen. Ein Zwangsstopp auf der B20 erforderte unser gemeinsames Geschick und Ersatzteillager, so dass wir dank Ersatzblinker, Hose und etwas richtender Manpower nach nur 10min mit unserem Roadcaptain weiterfahren konnten. Relativ erschöpft erreichten wir dann das Hotel Luginsland in Schleiz-Heinrichsruh, wo wir wieder einmal einen klasse letzten Abend verbringen durften. Bei kurzweiliger Unterhaltung mit der Juniorchefin und der Kellnerin leerten wir 3 der vorrätigen Kräuterliköre. Gegen Mitternacht gab´s noch lecker gebackenes Schwein mit bayrisch Kraut, worauf wir wieder Kräuter brauchten.

Kräuter Prost gebacken Schwein

Am frühen Sonntag Nachmittag waren wir alle mit vielen schönen Erinnerungen und 2590 km mehr auf dem Tacho wieder daheim.

zurück in rathenow 2586,7 km

geschrieben, wie erlebt: André

Mehr Fotos gibt’s in der Galerie.

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