Am Freitag, den 02.09. ging es los. Eine Reise nach Faak am See. Nach einer Nacht im schönen Burghausen, gegenüber der längsten Burganlage Europas, kamen wir am 03.09. in der Pension Katharinenhof der Familie Smole an. Dort wurden wir freundlichst empfangen und am Abend ging es dann zum ostdeutschen Chaptertreffen. Leider war wohl etwas bei sehr vielen dazwischen gekommen, denn außer dem Thüringen Chapter und uns war da keiner. Aber wir hatten ein prima Abendessen und so ging es zurück zur Pension. Am Sonntag hatte „Pucki“  dann einen Termin zur ersten Durchsicht, also pünktlich aufgestanden und hin zum Technikzelt. In der Wartezeit ging es zum Arneitz und da das Wetter herrlich war, musste noch eine Badehose besorgt werden. Ja das Wetter war richtig prima, also hieß es genießen und ab in den Faaker See, vorher ein schnelles kühles Bier, dann aber los!

in Burghausen gegenüber der 1051m langen Burganlage Treffen mit den Thüringern im warmen und sauberen Faaker See

Der Abend verlangte von uns sehr viel an Konzentration - denn wir trafen uns mit Edi und Roswitha beim „Lorenz“, das sind echte Bayern - damit also nicht so einfach zu verstehen für uns vom flachen Land und von der Küste. Aber es war ein sehr schöner und lustiger Abend. Am Montag hieß es dann eine Tour nach Slowenien, über den Wurzenpass nach Bled und weiter zum Wocheiner See (Bohinjsko jezero), dem größten See Sloweniens und zum Savica-Wasserfall. Das Wetter war toll und die Leute waren gut drauf. Edi machte den Tourguide, dank seines Navis lernten wir die Gegend wirklich gut kennen. Max und Beate aus München waren ebenfalls dabei.  Es war auch anstrengend und am Abend hatten wir uns eine richtige Pause verdient. Egi und Marita trafen ein und wir genossen einen Abend bei Lifemusik beim Arneitz. Tolle Stimmung und viele Gleichgesinnte.

mit Roswitha und Edi beim "Lorentz" am Bleder See (Blesko jezero) mit Blick auf die Burg von Bled (Blejski grad) abends beim "Arneitz" an der Open Air Bühne

Der nächste Tag begann in Ruhe, das eröffnete Harley-Eventgelände gab es zu erkunden, viele Händler öffneten ihre Zelte und es gab bereits eine Menge zu sehen.  Am Abend waren wir dann verabredet und rockten zur Musik der „Lennerockers“ am Tisch ordentlich ab. Am Donnerstagmorgen konnten wir dann Toralf und Paul begrüßen. Eine Ausfahrt mit ihnen, Toralfs Freund Henning, sowie Egi und Marita war für diesen Tag geplant. Es zog uns über die Gerlitzer Alpenstraße in die Wolken, danach über die Nockalmstraße zu den Nockbergen. Da erwartete uns nicht ganz so prima Wetter, es war kalt und auch etwas regnerisch - aber sehr schön . Wieder auf der Ebene angekommen, ging es durch das Liesertal in die geteilte Kirche bei Gmünd. Die Landschaft ist einfach zu bestaunen, viele Blumen an den Häusern, viel Liebe und Leidenschaft zu entdecken. Wieder zurück - eine extra Runde um den See, es wurde immer voller, immer mehr gab es zu sehen und entdecken. Viele verrückte Leute, tolle Moppeds und einfach schönes Wetter. Am Abend erkundeten wir das Eventgelände und hatten viel Spaß.

im Ausstellungszelt von Harley Davidson auf der Gerlitzer Hochalpenstraße abends auf dem Eventgelände vor der Hauptbühne

Der nächste Tag war wieder etwas ruhiger, eine sehr schöne Tour zur Burg Hochosterwitz. Die letzten Meter mussten mit dem Fahrstuhl erklommen werden, nicht für jedermann etwas . Aber es lohnte sich, denn da oben gab es eine schöne Aussicht und natürlich gutes Essen. Die Tour führte uns zurück durch das Gurktal. Einfach sehr schön. Den Abend war wieder beim Arneitz verbracht, denn es waren angesagt: The Monroes, eine Rockabilly Band, die von den Jungs hoch gelobt wurden. Wir kannten sie aus dem vergangenen Jahren, es war wieder einfach super. Andreas konnte sogar mit unserem größten innerdeutschen See eine Wette gewinnen. Es war toll, Runde Bier für den gesamten Tisch und den Jungs vom Bodensee Geographie erklärt. Nur mit dem Tanzen war es nicht so einfach, es galt, sich Platz zu schaffen und dabei Freude zu haben. Diese hatten wir, alle waren gut drauf. Also wurde der Abend auch wieder etwas länger.

Burg Hochosterwitz auf einem 175m hohen Dolomitfelsen der Fahrstuhl am Berg Max und Beate beim "Arneitz" im Showtent

Die Ausfahrt am Samstag konnten wir dadurch nur am Rande stehend miterleben. Warum? Es war alles bereits gesperrt, als wir endlich soweit waren. Schade, aber eben mal ein anderes Erlebnis. Die Sonne brannte heiß, der Sonnenbrand war uns gewiss, aber wir hatten einen guten Platz erwischt. Die Parade dauerte dann wohl ca 1¾  Stunden. Viele hatten sich richtig Mühe gegeben, prima Verkleidungen und tolle Ideen. Am Abend trafen wir uns dann zum Abschluss nochmals mit den uns aus den Obervellachern Treffen bekannten Schweizern Gertrud und Jean Pierre. Wir hofften alle auf die Verlosung und dem Highlight Uriah Heep. Leider haben wir die Harley nicht gewonnen, auch die Band hörten wir uns nicht sehr lange an, denn am nächsten Morgen ging es für uns früh los nach Hause.

Parade Parade Parade Verabschiedung von Gertrud und Jean Pierre

Ja, es war bereits eine Woche herum, viele Leute getroffen, schöne Touren gefahren, nette Leute kennengelernt und super Wetter, es war eine sehr schöne Zeit. Wir sind froh, es miterlebt zu haben, schätzungsweise 100.000 Menschen - einfach unglaublich .

Alle freuen sich auf das nächste Jahr - wenn es wieder heißt:

European Bike Week am Faaker See.

Pucki

Mehr Fotos gibt’s in der Galerie.

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