1. Tag - Mittwoch, 12.05.2010, 16.00 Uhr
Treff bei Frank und Uta in Tribsees. Wolfgang, Adili, Andreas, Pucki-Petra, Uwe und Hotte trafen pünktlich ein, nur Frank, der Hausherr konnte nicht von den Kühen lassen. Machte nichts, es gab Kaffee, Bockwurst und solche Sachen zur Stärkung.
Im TOP-Motel Sassnitz  warteten bereits Egi, Marita, Bärbel und Nils auf uns. Prima Abendbrot, lustiger Abend, Pucki spendierte nach 00.00 Uhr für jeden Herren ein Geschenk (was wohl: ein HD-Pokerkartenspiel und was Süffiges), dann teilte Uwe feierlich seine letzte Pferdeboulette (von Schneeflöckchen gebraten) auf. Zeit zum Schlafengehen!
Gute Zimmer, alle waren zufrieden. Schnarch..!
Stimmungsbarometer: *****

Treffen in Tribsees bei Uta und Frank unser Motel in Sassnitz eine Pferdeboulette für alle

2. Tag - “Herrentag” - Donnerstag, 13.05.2010
Ausgiebig Frühstück - wir hatten ja  Z e i t , die Fähre ging 10.30 Uhr von Mukran. Alle 9 Maschinen gut vertüddelt hatten wir gut 3 Stunden zum Gucken, Pokern lernen, Schlafen, Essen  und solchen Sachen, die man auf einer Fähre so treiben kann. Ruhige Ostsee, sogar Sonnenschein.
Stimmungsbarometer: *** (nur ausruhen ist langweilig)

Ankunft in Rønne: Auschecken und endlich fahren!
Vorbei an >>> Hasle mit einem Abstecher zur Rundkirche in Nyker, an frei hüpfenden Fasanen und dampfenden Feldern - waren das Wolken, die wachsen oder bloß olle Chemie? Keiner wusste es, egal.
>>> Allinge, unser Ziel war schnell erreicht (25 km). Wo ist die Pension Klostergaarden? Da, nein da, ach endlich: DA!
Zimmer besetzen, oh Schreck, sind die klein! Aufs Klo bitte rückwärts (ha, sagte Uta, da war kein Foto im Internetangebot, wieder was gelernt) Abendbrot in der zu Recht prospektgelobten Allingener Fischräucherei. Dänische Kronen oder € oder EC? Alles ging und alle waren satt. Hotte probierte das Bornholmer Nationalgericht: “Sol or Gudhjem” = Bückling mit rohem(!) Eigelb und dunklem Brot mit Butter und Schnittlauch. Uta stoppte die Zeit und dachte, wenn in 8 Stunden Hotte noch genauso guckt, ist alles gut (war gut), Frank staunte nicht schlecht, als Uta mit dem Liter-Biermaß kam - 10,00 EURO futsch, aber dieser Durst… war gestillt! Kugeleis in Selbstbedienung, ne’ Marita (?!) zum Abschluss und  ein Ansatz von Tango von Hotte mit Uta zu plötzlich auftauchenden finnischen und norwegischen gemischten Chören.
Satt und noch nicht müde ins Quartier, den romantischen Innenhof vereinnahmt, Tische zusammengestellt: Lustiger Abend, der auf einmal Morgen war. Schnell ein wenig schlafen.
Stimmungsbarometer: *****

die Rundkirche in Nyker vor dem Klostergaarden der Innenhof

3. Tag - Freitag, 14.05.2010
Es ist so still … , nur die vielen Amseln im Klostergaarden singen. Ansage war: Frühstück von 08.00 bis 09.30 Uhr! Wolfgang schmierte Brote für die Schlafmützen Petra und Andreas, lieb. Üwchen wollte sowieso (noch) nicht. Die unter Zeitdruck stehende etwas pikierte Hausdame haben wir mit Tischabräumen zum Friedlichsein gestimmt. Das Frühstücksbüfett war etwas mager: Leberpastete, weich gekochte Eier (lecker), 1 Käsesorte (noch leckerer) und ein bisschen Körnerzeug.
Dann ging die Inselausfahrt los: Kurzer Auftritt am Hafen von  >>> Gudhjem. Marita wanderte los und sah viel von der schönen alten Stadt. Die Überfahrt nach  >>> Christiansø machen wir nächstes Mal … . In  >>> Svaneke trafen wir auf den Rolls-Royce Enthusiasts Club bei seiner 30er Jubiläums Ralley, schnell ein Foto nur mit dem Rolls Royce und mir! Uta fragte, ob so ein Teil wohl 500.000 EURO kostet. “Nööö”, sagt Wolfgang, “bestimmt eine halbe Millionen”, na dann eben soviel!
Zum Mittag wieder Räucherfisch, bisschen viel Schlange stehen (verbuchen wir als Präsentation des Chapters) aber es lohnte sich.

am Hafen in Gudhjem Uta mit Rolls-Royce die Fischräucherei in Svaneke

Dann, endlich in  >>> Balka an den Strand, Europas feinster Strand und Sand (geht einfach nicht von den Stiefeln ab, stellen wir uns das mal mit einem Liter Sonnenöl vor …  ne … lieber nicht) und ganz  w e i ß. Nächster Stopp >>> Aakirkeby. Adili wollte auf dem Schwan reiten und wir stürmten, leicht durchgefroren, die kleine Konditorei, prima Kuchen backen die Bornholmer! Auf den Spuren der Tempelritter und in der Hoffnung, die Schatzkarte zu finden, besichtigen wir die Rundkirche in >>> Østerlars. Tolles Bauwerk und diese Steintreppen, herrlich, Geschichte pur. Den verschwundenen Schatz fanden wir leider nicht, aber ein Herz aus Stein, warum gibt es davon so viele? Dann ging es über Gudhjem zurück nach Allinge.

vor dem Strand mit weißem Sand in Balka Geflügelritt die Rundkirche in Østerlars uriger Aufgang in der Kirche

Wer hat noch lange nicht genug? Na klar: Andreas, Wolf und Marita! Na dann noch mal los nach  >>> Hammershus - eigentlich ein “MUSS” für historisch Begeisterte, weil es dort eine riesige Burgruine zu sehen gibt.

Hammershus

Hungrig machten wir uns in Allinge auf die Suche nach einer Gaststätte zum Abendbrot, Fisch gefällig? Muss heute nicht noch mal sein, Beefhunger! Wir wussten nicht, dass man besser vorher Plätze bestellt. Nach einem kleinen Irrgang (nee: Präsentation des Chapters im Ort) fanden wir eine kleine Gaststätte, das Restaurant “Margeritten”, in der Ruck-Zuck für uns eine Tafel zurecht geschoben wurde. War das toll, es stimmte alles! Nils, wir haben mitgezählt wie oft Du an der Salatbar warst! Hotte verabschiedete sich (im Namen des Chapters) zünftig von der reizenden Kellnerin Nine. Sie hatte keine Chance zu entfliehen, Hotte ist schnell. Nach einem kleinen Umtrunk auf unserem Innenhof ging es ans Packen, denn die Fähre wartete am 15. nur bis 07.45 Uhr in Rønne auf uns. Das kleine strategische Kräftegerangel mit dem Pensionsinhaber wegen der Parkplatzwahl der Maschinen lassen wir hier mal weg, wir wussten  ja vor der Buchung der Pension, dass kein Parkplatz auf dem Hof war, o.k.?!
Stimmungsbarometer: ****

Abmarsch zum Essen auf der Suche nach einem kräftigen Abendbrot endlich fündig im Restaurant "Margeritten" von Nine wurden wir sehr nett bedient Steak auf Granit

4. Tag - Sonnabend, 15.05.2010
Alle waren im Zeitplan auf den Beinen, liebevoll geschmierte Frühstückpakete (mit Schokolade) lagen im Kühlschrank bereit und dann ging es um 06.30 Uhr los, im schönsten Nieselregen, Schiet! Einchecken klappte bestens, wir sind ja geübte Leute, es gab sogar  Handtücher für die Sitzbänke. Fähre vereinnahmt und bei nicht schlechtem Seegang (Adili, du bist so grün im Gesicht) kamen wir, immer noch bei Regen in Sassnitz an. Hier teilten wir uns und jeder versuchte, gut an dem nicht enden wollenden Stau auf Rügen im strömenden Regen nach Hause zu kommen. Sehr ärgerlich, dass ein frustrierter Autofahrer dafür sorgte, dass Nils einen Spiegel weniger hat.
Sind aber alle heil angekommen und die Badewanne und ein Schlückchen Wärme halfen, den letzten Teil der Tour nicht zu doll in die Waagschale zu werfen.
Stimmungsbarometer: ***

Nicht zuletzt:
Es gibt noch Vieles zu sehen und zu entdecken auf Bornholm und das sind nicht nur der Sahara-Strand und die Bunker aus dem 2. WK von  >>> Dueodde oder die Dinosaurier in … .  
Es ist viel Freiraum auf dieser Insel und Friedlichkeit, nehmen wir doch ein Stück davon mit! Ein paar Grad mehr Wärme und Sonne hatten wir uns versprochen, aber ALLES gibt es nirgendwo.

Uta

Mehr Fotos gibt’s in der Galerie.

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